Mahnwache Fukushima

Mahnwache, 13.03.2017, 18.00 Uhr, Georg-Wichtermann-Platz

Das Schweinfurter Aktionsbündnis lädt die Bevölkerung ein zur Mahnwache anlässlich
des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima - einer Katastrophe, die
weder bewältigt noch vorbei ist - die Katastrophe ist nicht unter Kontrolle und dauert
an! Auch weiterhin fliessen hunderte Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in den
Pazifik und ins Grundwasser - aus Lecks in den Auffangtanks tritt es in den Boden aus.

Gedenken - Erinnerungen - Forderungen

Nachrüstung, Neubau oder weiter so?

Bei der Fachtagung am 25.11.2016, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr,in Würzburg wird
die Problematik der Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle in Vorträgen und
Diskussionen behandelt.

Selbst in der zuversichtlichsten Annahme der Kommission
Lagerung hoch radioaktiver Abfälle dauert die Einlagerung hoch
radioaktiver Abfälle in eine tiefengelogische Lagerstätte bis 2070.
23-36 Jahre nachdem die Betriebsgenehmigungen für die Zwischenlager
erloschen sind.

Was passiert mit den Castoren in der Zwischenzeit? Und wie sicher sind
die Zwischenlager?

Die Sicherheit des Zwischenlagers Brunsbüttel ist laut Bundesverwaltungsgericht
nicht nachgewiesen. In Brunsbüttel und Jülich lagern die Castoren nur noch auf
Basis staatlicher Anordnung. In Lubmin hat der Betreiber seinen Antrag auf
Terrorschutzmaßnahmen zurückgezogen, weil nicht realisierbar.

Nachrüstung, Neubau oder Weiter so?

Im Rahmen der Fachtagung soll kontrovers über sicherheitstechnische, rechtliche
und konzeptionelle Fragen diskutiert werden.

Anmeldung
Trägerkreis Atommüllreport
25. November 2016
11.00 - 17.00 Uhr, Würzburg
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42, 97082 Würzburg
Oder per Fax an 05341.900195
Oder per Email an info@atommuellreport.de

Pressemitteilung SWAB - Abbruch der Erörterung

Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB)Pressemitteilung vom 06.11.16

Enttäuschend – ernüchternd – empörend!

In dieser Einschätzung zum zweitägigen Erörterungstermin bezüglich des Rückbaus des AKW
Grafenrheinfeld waren sich TeilnehmerInnen des SWAB bei einem Treffen am Mittwoch einig!
 
Die Veranstaltung schien unter dem Motto „Wir da oben – Ihr da unten“ zu laufen: oben,
da waren auf Augenhöhe und in trautem Einvernehmen, VertreterInnen von der „Antrag-
stellerin“  PreussenElektra, von TÜV Süd, dem Bayerischen Landesamt für Umwelt als
Genehmigungsbehörde mit dem dauerlächelnden Versammlungsleiter Heierth.

Unten, da waren eben die EinwenderInnen – BürgerInnen, VertreterInnen von Kommunen,
Verbänden, Initiativen, Rechtsbeistände – die sich für Ihre Wortmeldungen immer auf den
Weg zu dem einen, festinstallierten Saalmikrophon machen mussten.
War es von Müller-Dehn (PreussenElektra) als einschüchternde Drohgebärde von  oben gemeint,
als er recht früh am ersten Verhandlungstag äußerte, dass sich PreussenElektra offen lasse, das
Atomkraftwerk wieder in den Leistungsbetrieb zu nehmen, sollte das Bundesverfassungsgericht
in Karlsruhe über die anstehenden Verfassungsklagen zum Atomausstieg im Sinne der Betreiber
entscheiden? Der Antrag zum Rückbau des AKW Grafenrheinfeld wurde – noch von E.on - unter
Vorbehalt gestellt; daraus war ja bereits abzuleiten, dass sich der Betreiber die Option offenlassen
will, gegebenenfalls davon abzusehen.

Weiterlesen: Pressemitteilung SWAB - Abbruch der Erörterung

Erörterungstermin Rückbau AKW Grafenrheinfeld

Es ist eine geschlossene Veranstaltung. Teilnehmen darf nur, wer
eine der ca. 800 Einwendungen/Unterschriften gemacht hat.
Unbedingt Personalausweis mitbringen!

Es ist wünschenswert, dass möglichst viele Einwender kommen.
Die Teilnahme ist ein Zeichen unseres Unmutes über das geplante
Vorgehen beim Abriss. Machen Sie bitte auch andere Einwender
auf den Termin aufmerksam!

Termin: 25.10.2016, Einlass ab 9.30 Uhr
Beginn: 10.00 Uhr
Ort: Kulturhalle in 97506 Grafenrheinfeld, Hermasweg 1a
Dauer: 1 Tag (bei Bedarf auch mehr)
Mitzubringen: Gültiger Personalausweis!

Freimessen und Vergessen!

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Der verantwortungslose Umgang mit dem AKW-Abrissmaterial ist Thema
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Hausmülldeponien, strahlendes Metall aus den Reaktoren wird recycelt und
kann in Kochtöpfen oder Zahnspangen wieder auftauchen, ohne dass es
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