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Sammeleinwendung Zwischenlager Lubmin

Liebe Leute vom SWAB,
liebe Interessierte,
bitte unterstützt die Sammeleinwendung des BUND Mecklenburg-Vorpommern durch die eigene Unterschrift bzw. durch das Sammeln von weiteren (Einwendungen können bundesweit erhoben werden!) und sendet die Listen bis spätestens zum 07.04 an eine der angegebenen Adressen:
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Wismarsche Straße 152, 19053 Schwerin oder 
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wegelystraße 8, 10623 Berlin.Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wegelystraße 8, 10623 Berlin
Es geht in Lubmin um den Neubau des Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll. Im Vorfeld wird es einen Erörterungstermin geben. Wir hoffen, dass es dabei zu deutlichen Verbesserungen der bisherigen Planungen kommt und dass sich daraus auch - dringend nötige - Verbesserungen für die Bedingungen der Atommüll-Lagerung an den anderen Standorten wie zum Beispiel Grafenrheinfeld ergeben. 
Das bisherige Atommülllager kann nicht entsprechend den Anforderungen für den nuklearen Terrorschutz nachgerüstet werden, deshalb muss in Lubmin eine neue Zwischenlagerhalle für hochradioaktiven Abfall gebaut werden. In Lubmin sollen neue Maßstäbe umgesetzt werden, zum Beispiel sollendie Stahlbeton-Wände im Vergleich zu bestehenden Atommüllhallen mit hochradioaktivem Atommüll deutlich verstärkt werden. Aber wird das ausreichen? Vor dem Hintergrund der Kriegshandlungen in der Ukraine und den Angriffen gegen dortige Atomanlagen sind die Risiken der Atomenergie auch als militärische Angriffsziele erschreckend deutlich in den Focus geraten. Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist zudem immer neuen Terrorgefahren ausgesetzt. Weil es ein Endlager noch lange nicht geben wird, wird der Atommüll viel länger in den Hallen und in den Castor-Behälter bleiben müssen, als bisher vorausgesagt. Das stellt erhebliche Fragen an die Sicherheit und Sicherung der Lagerhallen, der Behälter und der Abfälle in ihrem Inneren. Bis hin zu der Frage, ob die hochradioaktiven Abfälle in den Behältern erneut kritisch werden und explodieren könnten.
Der BUND will im Rahmen des jetzt angelaufenen atomrechtlichen Genehmigungsverfahren mit Betreibern und Behörden über die Sicherheitsprobleme und -risiken der Atommüll-Lagerung und über die Sicherheitsanforderungen bei der Genehmigung eines neuen Atommüll-Zwischenlagersdiskutieren. 
Es geht also nicht nur um Lubmin - es geht auch um die Atommüll-Lagerung in Grafenrheinfeld.
Abschliessend empfehle ich Euch www.umweltFAIRaendern.de von Dirk Seifert als sehr gute Informationsquelle zu Atom-Themen!